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telc Deutsch B1 - Generated by Claude Opus 4.8 (High)

telc Deutsch B1 – Übungstest 2 (Practice Test)

A fresh, full-length practice exam in the same format as the 2020 telc B1 mock test, with modernized topics. Work through it under exam conditions, then check the Lösungen / Answer Key at the very bottom. Don't scroll to the answer key until you're done!

Time limits (same as the real exam):

  • Leseverstehen + Sprachbausteine: 90 minutes
  • Hörverstehen: ~30 minutes (have someone read the transcripts aloud, or paste them into a text‑to‑speech tool; read each item the stated number of times)
  • Schriftlicher Ausdruck: 30 minutes
  • Mündlicher Ausdruck: ~15 minutes (with a partner) + 20 minutes preparation

1 · Leseverstehen (Reading)

Leseverstehen, Teil 1

Lesen Sie die Überschriften a–j und die Texte 1–5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen. Es gibt mehr Überschriften als Texte.

Überschriften:

  • a Reparieren statt wegwerfen: Repair-Cafés liegen im Trend
  • b Neue Handys: Welche Modelle sind dieses Jahr am beliebtesten?
  • c Fit ohne Fitnessstudio: Sport mit dem Smartphone
  • d Lesen auf dem Handy: digitale Bücher werden immer beliebter
  • e Fliegen wird teurer: Airlines erhöhen die Preise
  • f Mit dem Zug in den Urlaub: Bahnfahren wird immer beliebter
  • g Gesund essen im Büro: Tipps für die Mittagspause
  • h Arbeiten von zu Hause: immer mehr Angestellte bleiben daheim
  • i Weniger Bücher in den Schulen: Lehrer sind besorgt
  • j Secondhand-Kleidung: Junge Leute kaufen lieber gebraucht

Texte:

1 ___ Immer mehr Unternehmen in Deutschland erlauben ihren Mitarbeitern, von zu Hause aus zu arbeiten. Eine neue Studie zeigt, dass über die Hälfte der Angestellten mindestens zwei Tage pro Woche im Homeoffice ist. Viele schätzen vor allem, dass sie keine Zeit mehr für den Weg ins Büro verlieren. Kritiker warnen jedoch, dass dabei der persönliche Kontakt zu den Kollegen verloren gehen kann.

2 ___ Wer im Urlaub etwas für die Umwelt tun möchte, reist immer öfter mit dem Zug statt mit dem Flugzeug. Die Bahn meldet, dass die Zahl der Reisenden auf langen Strecken im letzten Jahr deutlich gestiegen ist. Besonders junge Menschen wählen ganz bewusst klimafreundliche Verkehrsmittel. Neue Nachtzüge verbinden inzwischen wieder viele europäische Großstädte miteinander.

3 ___ Statt kaputte Geräte einfach wegzuwerfen, bringen viele Menschen sie heute in ein sogenanntes Repair-Café. Dort helfen ehrenamtliche Fachleute kostenlos beim Reparieren von Lampen, Fahrrädern oder Kaffeemaschinen. So spart man nicht nur Geld, sondern schützt gleichzeitig auch die Umwelt. In vielen Städten finden solche Treffen inzwischen einmal im Monat statt.

4 ___ Bücher liest man heute längst nicht mehr nur auf Papier. Eine Umfrage zeigt, dass jeder dritte Deutsche regelmäßig E-Books oder Hörbücher auf dem Smartphone nutzt. Besonders auf Reisen sind digitale Bücher praktisch, weil man Hunderte Titel gleichzeitig dabei hat. Trotzdem greifen die meisten Leser zu Hause weiterhin gern zum gedruckten Buch.

5 ___ Wer fit bleiben will, braucht heute kein teures Fitnessstudio mehr. Zahlreiche Apps bieten Trainingspläne an, die man bequem zu Hause oder im Park nutzen kann. Viele dieser Programme sind kostenlos und passen sich automatisch dem Können der Nutzer an. Ärzte raten allerdings, sich vor dem Start gründlich über die richtigen Übungen zu informieren.


Leseverstehen, Teil 2

Lesen Sie den Text und die Aufgaben 6–10. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?

Radstation Leipzig: ein zweiter Start ins Berufsleben

Wer lange keine Arbeit hatte, lernt hier, Fahrräder zu reparieren – und findet danach oft einen Job. Noch werden Betriebe gesucht, die mitmachen.

Tom hat zwei Jahre lang keine Stelle gefunden. Heute steht er in der Werkstatt der Radstation und wechselt einen Reifen. Neben ihm arbeiten acht weitere Männer und Frauen, die alle lange arbeitslos waren. In einem sechsmonatigen Kurs lernen sie, gebrauchte Fahrräder zu reparieren und wieder verkaufsfertig zu machen. Die Räder werden gespendet und nach der Reparatur günstig weiterverkauft.

„Viele Teilnehmer haben den Glauben an sich selbst verloren", sagt Leiterin Anja Berg. „Bei uns merken sie wieder, dass sie gebraucht werden." Der Kurs vermittelt aber nicht nur technisches Wissen. Die Teilnehmer lernen auch, pünktlich zu sein, im Team zu arbeiten und mit Kunden zu sprechen – Fähigkeiten, die in jedem Betrieb wichtig sind.

Finanziert wird das Projekt zum Teil von der Stadt, zum Teil durch den Verkauf der reparierten Räder. Trotzdem reicht das Geld oft nicht aus. „Wir suchen dringend Firmen, die unsere Teilnehmer nach dem Kurs für ein Praktikum aufnehmen", erklärt Berg. Denn wer ein Praktikum macht, bekommt danach deutlich häufiger eine feste Stelle.

Die Zahlen geben ihr recht: Etwa die Hälfte der Teilnehmer findet innerhalb eines Jahres wieder Arbeit. „Das ist mehr, als viele am Anfang erwartet hätten", sagt Berg. Für Tom ist die Radstation schon jetzt ein Erfolg. Nächsten Monat beginnt er ein Praktikum in einem großen Fahrradgeschäft. „Zum ersten Mal seit Langem habe ich wieder ein richtiges Ziel", sagt er.

Nähere Informationen für interessierte Betriebe: Radstation Leipzig, Telefon 0341 / 55 12 30.

6 In dem sechsmonatigen Kurs lernen die Teilnehmer,

  • a neue Fahrräder selbst zu bauen.
  • b gebrauchte Fahrräder zu reparieren und verkaufsfertig zu machen.
  • c Fahrräder an die Stadt zu spenden.

7 Laut Anja Berg ist für viele Teilnehmer besonders wichtig, dass sie

  • a wieder das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden.
  • b in der Werkstatt mehr Geld verdienen als vorher.
  • c gleich nach dem Kurs eine feste Stelle bekommen.

8 Neben dem Reparieren lernen die Teilnehmer im Kurs auch,

  • a wie man ein eigenes Geschäft eröffnet.
  • b wie man im Team arbeitet und mit Kunden umgeht.
  • c wie man neue Fahrräder im Internet verkauft.

9 Die Radstation sucht zurzeit vor allem

  • a Kunden, die gebrauchte Räder kaufen.
  • b mehr Geld von der Stadt.
  • c Betriebe, die den Teilnehmern ein Praktikum anbieten.

10 Etwa die Hälfte der Teilnehmer

  • a findet innerhalb eines Jahres wieder eine Arbeit.
  • b macht den Kurs ein zweites Mal.
  • c eröffnet ein eigenes Fahrradgeschäft.

Leseverstehen, Teil 3

Lesen Sie die Situationen 11–20 und die Anzeigen a–l. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Sie können jede Anzeige nur einmal benutzen. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie ein x.

Situationen:

11 Sie möchten mit Freunden essen gehen. Weil das Wetter schön ist, möchten Sie gerne draußen sitzen.

12 Sie wollen heute nicht selbst kochen, sondern lieber warmes Essen nach Hause bestellen.

13 Sie planen mit Ihrer Familie eine Reise nach Italien ans Meer und brauchen dort auch ein Hotel.

14 Sie möchten kurzfristig verreisen und suchen einen günstigen Last-Minute-Flug.

15 Ihre Tochter studiert und sucht eine günstige Bahnfahrkarte für junge Leute.

16 Ihr Sohn hat schlechte Noten in Englisch und braucht deshalb Nachhilfe.

17 Ihre Nachbarin spricht noch kein Deutsch und möchte einen Kurs für Anfänger besuchen.

18 An Ihrem Fahrrad ist die Bremse kaputt und Sie möchten es reparieren lassen.

19 Sie suchen für Ihren achtjährigen Sohn einen Verein, in dem er Fußball spielen kann.

20 Sie möchten am Abend einen Kochkurs besuchen und lernen, italienisch zu kochen.

Anzeigen:

a Lernhilfe Schmidt – Nachhilfe in Mathe, Englisch und Deutsch. Erfahrene Lehrkräfte, einzeln oder in kleinen Gruppen, auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause. Tel. 030 / 22 14 80 b Restaurant „Gartenblick" – Gutbürgerliche Küche mitten im Grünen. Großer Biergarten, bei schönem Wetter Bewirtung im Freien. Täglich 11–23 Uhr. Kein Ruhetag.
c Flieg-Billig.de – Last-Minute-Flüge zu Top-Preisen. Kurzfristig buchen und richtig sparen. Über 200 Reiseziele weltweit. Buchung rund um die Uhr im Internet. d Hundeschule Bello – Erziehungskurse für Hunde aller Rassen. Einzeltraining und Gruppenstunden. Auch für junge Hunde. Tel. 030 / 71 09 33
e Sprachschule Lingua – Deutschkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Kleine Gruppen, freundliche Atmosphäre, Vorbereitung auf alle telc-Prüfungen. Beginn jeden Monat. f Radwerkstatt Müller – Reparatur aller Fahrradmarken. Schneller Service, faire Preise, kostenloser Kostenvoranschlag. Mo–Sa geöffnet. Tel. 030 / 44 87 12
g Pizza-Express „Bella" – Wir liefern frische Pizza, Pasta und Salate direkt zu Ihnen nach Hause. Lieferung täglich 11–23 Uhr. Ab 15 Euro Bestellwert frei Haus. h Fitnessstudio „PowerGym" – Moderne Geräte, über 30 Kurse pro Woche, Sauna und Solarium. Erste Probewoche gratis. Geöffnet täglich 6–24 Uhr.
i Jung & unterwegs – Die günstige Bahnkarte für alle unter 27 Jahren. Ein ganzes Jahr lang 50 % Rabatt auf alle Fahrten. Jetzt online bestellen. j FC Junior München – Fußballverein für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Training zweimal pro Woche, freundliche Trainer, erste Schnupperstunde kostenlos.
k Sonnentours Reisebüro – Ihr Italien-Spezialist! Flug + Hotel an der Adria, Rundreisen, Ferienwohnungen. Persönliche Beratung in unserem Büro. Tel. 030 / 30 55 60 l Möbelhaus „Wohnwelt" – Riesige Auswahl an Möbeln für Küche, Bad und Wohnzimmer. Günstige Preise, Lieferung nach Hause möglich. Jeden Sonntag Schautag.

2 · Sprachbausteine (Language Elements)

Sprachbausteine, Teil 1

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken 21–30. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?

Liebe Sophie,

endlich habe ich Zeit, dir zu schreiben! Vor drei Wochen bin ich nach Hamburg gezogen, (21) ich hier eine neue Stelle gefunden habe. Am Anfang war alles ganz schön aufregend, (22) inzwischen habe ich mich schon gut eingelebt.

Ich arbeite jetzt in (23) kleinen Agentur im Zentrum. Die Kollegen, mit (24) ich das Büro teile, sind wirklich total nett. In der ersten Woche (25) ich noch ziemlich nervös, aber das hat sich schnell gelegt.

Meine neue Wohnung (26) mir richtig gut. Sie ist nicht besonders groß, (27) dafür sehr hell und ruhig. Ich habe (28) den letzten Tagen schon ein paar schöne Cafés in der Nähe entdeckt.

Nächsten Monat möchte ich dich gern (29) mir einladen. Ich zeige (30) dann die ganze Stadt!

Liebe Grüße Lena

  • 21: a) obwohl b) weil c) damit
  • 22: a) und b) oder c) aber
  • 23: a) eine b) einen c) einer
  • 24: a) der b) denen c) die
  • 25: a) bin b) war c) wurde
  • 26: a) gefällt b) gefallen c) gefiel
  • 27: a) denn b) sondern c) weil
  • 28: a) seit b) vor c) in
  • 29: a) bei b) zu c) nach
  • 30: a) dich b) euch c) dir

Sprachbausteine, Teil 2

Lesen Sie zuerst die Anzeige und dann den Brief. Schließen Sie die Lücken 31–40. Benutzen Sie die Wörter a–o. Jedes Wort passt nur einmal. Nicht alle Wörter passen.

Anzeige:

★ Ferienwohnungen „Bergblick" – im schönen Allgäu ★ Ruhige Lage am Waldrand · Wohnungen für 2–6 Personen · Frühstück auf Wunsch · großer Kinderspielplatz · Verleih von Fahrrädern · Wanderwege direkt vor der Tür · spezielle Wochenangebote für Familien · ab 75 € pro Nacht. Anfragen an: Familie Berger · info@bergblick-allgaeu.de

Brief:

Sehr geehrte Familie Berger,

ich habe Ihre Anzeige gelesen und interessiere mich sehr (31) Ihr Angebot. Ich möchte (32) meiner Familie im Juli eine Woche im Allgäu verbringen und hätte (33) noch einige Fragen.

Wir sind zwei Erwachsene und zwei Kinder (5 und 9 Jahre). Gibt es eine Wohnung, die für vier Personen (34) ist? Und wie viel würde sie pro Woche (35)?

Besonders wichtig ist für uns der Spielplatz, (36) sich unsere Kinder gern draußen bewegen. Können wir die Fahrräder (37) bei Ihnen ausleihen, oder müssen wir dafür extra bezahlen?

Außerdem (38) wir gern wissen, ob das Frühstück im Preis enthalten ist.

Bitte schicken Sie uns bald eine Antwort, (39) wir die Reise rechtzeitig planen können. Wir wären Ihnen außerdem sehr (40), wenn Sie uns ein paar Bilder der Wohnung schicken könnten.

Mit freundlichen Grüßen Familie Krause

Wörter:

a BEI f FÜR k KOSTENLOS
b DA g GEEIGNET l MIT
c DAMIT h GEÖFFNET m MÖCHTEN
d DANKBAR i IMMER n OBWOHL
e DESHALB j KOSTEN o WÜRDEN

3 · Hörverstehen (Listening)

How to use this section: The listening texts are written as transcripts in the answer key at the bottom. Have a partner read them aloud, or paste them into a text-to-speech tool. Read each item the number of times stated below. Decide while listening whether each statement is richtig (+) or falsch (–).

Hörverstehen, Teil 1

Sie hören nun fünf kurze Texte. Sie hören diese Texte nur einmal. Entscheiden Sie, ob die Aussagen 41–45 richtig (+) oder falsch (–) sind. Lesen Sie zuerst die Aufgaben. (30 Sekunden Zeit.)

  • 41 Die Sprecherin kocht am liebsten zusammen mit Freunden. ☐ + ☐ –
  • 42 Der Sprecher fährt jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. ☐ + ☐ –
  • 43 Die Sprecherin findet ihren neuen Job anstrengend, aber interessant. ☐ + ☐ –
  • 44 Der Sprecher hat sein Auto verkauft, weil es zu teuer war. ☐ + ☐ –
  • 45 Die Sprecherin geht im Urlaub gern wandern. ☐ + ☐ –

Hörverstehen, Teil 2

Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie, ob die Aussagen 46–55 richtig (+) oder falsch (–) sind. Lesen Sie zuerst die Aufgaben. (Eine Minute Zeit.)

  • 46 Den Gemeinschaftsgarten gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. ☐ + ☐ –
  • 47 Der Journalist spricht mit der Gründerin des Gartens. ☐ + ☐ –
  • 48 Am Anfang gab es nur wenige Mitglieder. ☐ + ☐ –
  • 49 Im Garten dürfen nur Erwachsene mitarbeiten. ☐ + ☐ –
  • 50 Die Mitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag. ☐ + ☐ –
  • 51 Das Gemüse aus dem Garten wird im Supermarkt verkauft. ☐ + ☐ –
  • 52 Im Garten finden auch Feste und Kurse statt. ☐ + ☐ –
  • 53 Die Stadt unterstützt das Projekt mit Geld. ☐ + ☐ –
  • 54 Im Winter ruht die Arbeit im Garten vollständig. ☐ + ☐ –
  • 55 Der Garten sucht zurzeit neue Mitglieder. ☐ + ☐ –

Hörverstehen, Teil 3

Sie hören nun fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Entscheiden Sie, ob die Aussagen 56–60 richtig (+) oder falsch (–) sind.

  • 56 Das Schwimmbad bleibt montags geschlossen. ☐ + ☐ –
  • 57 Der Film „Nordwind" beginnt um 20 Uhr. ☐ + ☐ –
  • 58 Am Wochenende wird es im Norden regnerisch und kühl. ☐ + ☐ –
  • 59 Im Zug kann man heute kostenlos das Internet nutzen. ☐ + ☐ –
  • 60 Die Winterjacken kosten heute nur die Hälfte. ☐ + ☐ –

4 · Schriftlicher Ausdruck (Writing)

Sie haben von Ihrem Freund Markus folgende E-Mail erhalten:

Betreff: Ich ziehe in deine Stadt!

Hallo,

ich habe tolle Neuigkeiten: Ich habe einen neuen Job bekommen und ziehe nächsten Monat in deine Stadt! Leider kenne ich dort fast niemanden und die Stadt überhaupt nicht. Kannst du mir ein bisschen helfen? Ich suche noch eine bezahlbare Wohnung und würde auch gern wissen, was man in der Stadt so unternehmen kann. Vielleicht hast du ja am Anfang Zeit, mir alles ein bisschen zu zeigen.

Schreib mir bald!

Viele Grüße Markus

Antworten Sie auf die E-Mail. Schreiben Sie etwas zu allen vier Punkten:

  • wie Sie sich über die Neuigkeit freuen
  • in welchem Stadtteil er am besten eine Wohnung suchen sollte
  • was man in Ihrer Stadt in der Freizeit machen kann
  • wann und wie Sie ihm die Stadt zeigen können

Überlegen Sie sich vor dem Schreiben eine passende Reihenfolge der Punkte, einen passenden Betreff, eine passende Anrede, Einleitung und einen passenden Schluss.


5 · Mündlicher Ausdruck (Speaking)

Teil 1 – Einander kennenlernen

Unterhalten Sie sich mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner über folgende Themen:

  • Name
  • Woher sie oder er kommt
  • Wie sie oder er wohnt (Wohnung, Haus, Garten …)
  • Familie
  • Wo sie oder er Deutsch gelernt hat
  • Was sie oder er macht (Schule, Studium, Beruf …)
  • Sprachen (welche? wie lange? warum?)

Mögliche Zusatzthemen: Wie verbringen Sie das Wochenende? Welche Hobbys haben Sie?

Teil 2 – Über ein Thema sprechen: „Einkaufen im Internet"

Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema „Einkaufen im Internet" gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Partnerin / Ihr Partner hat eine andere Meinung gelesen und berichtet Ihnen ebenfalls davon. Sagen Sie dann Ihre eigene Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

Teilnehmer/in A:

„Ich kaufe fast alles im Internet. Das ist viel bequemer: Ich kann zu jeder Zeit bestellen und muss nicht in volle Geschäfte gehen. Außerdem sind die Preise online oft günstiger und die Auswahl ist riesig." — Laura Behrens, 28 Jahre, Studentin

Teilnehmer/in B:

„Ich gehe lieber in echte Geschäfte. Ich möchte die Sachen anfassen und gleich mitnehmen. Beim Online-Kauf passt die Größe oft nicht und man muss alles wieder zurückschicken. Außerdem will ich die kleinen Läden in meiner Stadt unterstützen." — Klaus Wendt, 52 Jahre, Lehrer

Teil 3 – Gemeinsam etwas planen

Ihr Deutschkurs möchte zum Abschluss einen gemeinsamen Tagesausflug machen. Sie haben die Aufgabe, diesen Ausflug zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner zu planen. Überlegen Sie, was alles zu tun ist und wer welche Aufgabe übernimmt. Sie haben sich schon diese Liste gemacht:

Tagesausflug

  • Wohin?
  • Wann?
  • Wie kommen wir hin?
  • Was nehmen wir mit?
  • Wer organisiert was?

Tragen Sie Ihrem Partner Ihre Ideen vor und begründen Sie sie. Reagieren Sie auf seine Ideen und einigen Sie sich am Ende auf einen gemeinsamen Vorschlag.



🔑 LÖSUNGEN / ANSWER KEY

Stop! Only read this after you have finished the whole test.

Leseverstehen

Teil 1:

Text 1 2 3 4 5
Lösung h f a d c

(Nicht passende Überschriften / distractors: b, e, g, i, j)

Teil 2:

6 7 8 9 10
b a b c a

Teil 3:

11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
b g k c i a e f j x

(Nicht passende Anzeigen / distractors: d Hundeschule, h Fitnessstudio, l Möbelhaus)

Sprachbausteine

Teil 1:

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
b c c b b a b c b c

Teil 2:

31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
f l e g j b k m c d

(Nicht passende Wörter / distractors: a BEI, h GEÖFFNET, i IMMER, n OBWOHL, o WÜRDEN)

Hörverstehen

Teil 1: 41 + · 42 · 43 + · 44 · 45 + Teil 2: 46 · 47 + · 48 + · 49 · 50 + · 51 · 52 + · 53 · 54 · 55 + Teil 3: 56 + · 57 · 58 · 59 + · 60 +


Hörverstehen – Transkripte

Teil 1

Text 41: „Also, ich koche eigentlich jeden Abend frisch. Am liebsten lade ich Freunde ein und wir kochen zusammen – das macht einfach viel mehr Spaß als allein. Danach essen wir ganz gemütlich und reden oft bis spät in die Nacht."

Text 42: „Früher bin ich immer mit dem Auto ins Büro gefahren. Aber seit einem Jahr nehme ich meistens das Fahrrad. Nur wenn es stark regnet, fahre ich mit der Bahn."

Text 43: „Ich habe vor zwei Monaten in einer Werbeagentur angefangen. Die Arbeit ist ziemlich anstrengend und die Tage sind oft lang. Trotzdem gefällt sie mir richtig gut, weil ich jeden Tag etwas Neues dazulerne."

Text 44: „Mein altes Auto stand sowieso fast nur vor der Tür. Letzten Monat habe ich es endlich verkauft. In der Stadt komme ich mit Bus und Bahn einfach viel schneller voran."

Text 45: „Im Urlaub muss ich gar nicht unbedingt ans Meer. Am liebsten fahre ich in die Berge und bin den ganzen Tag zu Fuß unterwegs. Wandern ist für mich die schönste Erholung."

Teil 2 (Interview – Journalist = J, Petra Lang = P)

J: Frau Lang, Sie leiten den Gemeinschaftsgarten „Grüne Ecke". Wie lange gibt es das Projekt eigentlich schon? P: Wir haben vor sieben Jahren angefangen. Damals war hier nur eine leere, hässliche Fläche. Ich habe den Garten zusammen mit ein paar Nachbarn gegründet. J: Und wie viele Leute haben am Anfang mitgemacht? P: Ganz am Anfang waren wir nur fünf Familien. Heute sind es über sechzig Mitglieder. J: Wer darf bei Ihnen mitmachen? P: Bei uns ist jeder willkommen – Kinder, Erwachsene und ältere Leute. Gerade für die Kinder ist es toll, weil sie sehen, wie Gemüse wächst. J: Muss man denn etwas bezahlen? P: Ja, jedes Mitglied zahlt einen kleinen Beitrag von zehn Euro im Monat. Davon kaufen wir Samen, Erde und Werkzeug. J: Und was passiert mit dem Gemüse, das Sie ernten? P: Das nehmen die Mitglieder mit nach Hause. Wir verkaufen nichts – alles, was wir ernten, teilen wir gerecht unter uns auf. J: Gibt es außer der Gartenarbeit noch andere Aktivitäten? P: Oh ja, eine Menge. Im Sommer feiern wir Gartenfeste, und wir bieten auch Kurse an, zum Beispiel übers Kochen oder übers Imkern. J: Wie finanzieren Sie das alles? P: Hauptsächlich über die Beiträge der Mitglieder. Die Stadt hilft uns leider nicht mit Geld, aber sie hat uns immerhin das Grundstück kostenlos überlassen. J: Und was machen Sie im Winter? P: Im Winter ist natürlich viel weniger zu tun. Aber wir treffen uns trotzdem regelmäßig und planen schon das nächste Gartenjahr. J: Suchen Sie eigentlich noch neue Mitglieder? P: Auf jeden Fall! Wer Lust hat, kann jederzeit gern vorbeikommen. Wir freuen uns immer über neue Leute.

Teil 3

Text 56: „Liebe Gäste, wir möchten Sie darauf hinweisen, dass unser Schwimmbad jeden Montag wegen Reinigungsarbeiten geschlossen bleibt. Von Dienstag bis Sonntag sind wir wie gewohnt für Sie da."

Text 57: „Herzlich willkommen im Kino Astoria. Unser Film des Abends, ‚Nordwind', beginnt heute um 21 Uhr. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Vergnügen."

Text 58: „Und nun das Wetter für das Wochenende. Im Norden bleibt es meist trocken und sonnig, im Süden dagegen kommt es immer wieder zu Regen. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 18 Grad."

Text 59: „Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen im ICE nach München. In unserem Zug können Sie heute kostenlos im Internet surfen. Das Bordrestaurant im Wagen 7 ist ab sofort für Sie geöffnet."

Text 60: „Liebe Kundinnen und Kunden, nutzen Sie unser großes Winterangebot! Nur heute bekommen Sie alle Winterjacken zum halben Preis. Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht."


Schriftlicher Ausdruck – Musterlösung (model answer)

Betreff: Willkommen in Hamburg!

Lieber Markus,

über deine Nachricht habe ich mich total gefreut – herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job! Es ist wunderbar, dass du bald hier wohnst.

Für die Wohnungssuche kann ich dir den Stadtteil Altona empfehlen. Dort sind die Mieten noch bezahlbar und du bist trotzdem schnell im Zentrum. Such am besten online oder frag mich, ich halte für dich die Augen offen.

In unserer Stadt kann man übrigens viel unternehmen: Am Wochenende gehen wir oft an den See, ins Kino oder in eines der vielen Cafés. Langweilig wird dir bestimmt nicht!

Wenn du angekommen bist, zeige ich dir gern alles. Am ersten Samstag nach deinem Umzug habe ich Zeit – dann machen wir zusammen eine kleine Stadttour.

Melde dich, sobald du den Termin für den Umzug kennst.

Viele Grüße [dein Name]

(Tipp: Ein einfacher, korrekter Satz pro Leitpunkt reicht. Beginne nicht jeden Satz mit „Ich". Achte mehr auf richtige Verben als auf „der/die/das".)


Mündlicher Ausdruck – nützliche Redemittel (useful phrases)

Seine Meinung sagen: Meiner Meinung nach … · Ich finde, dass … · Ich bin der Ansicht, dass …
Zustimmen / widersprechen: Da stimme ich dir zu. · Das sehe ich genauso. · Das sehe ich anders, weil … · Da bin ich nicht ganz deiner Meinung.
Von Erfahrungen erzählen: Bei mir ist das so, dass … · Ich habe die Erfahrung gemacht, dass … · Mir ist einmal passiert, dass …
Vorschläge machen (Teil 3): Ich schlage vor, dass … · Wie wäre es, wenn …? · Sollen wir vielleicht …? · Was hältst du davon, …?
Auf Vorschläge reagieren: Das ist eine gute Idee. · Einverstanden! · Das gefällt mir, aber … · Lass uns lieber …
Sich einigen: Dann machen wir es so. · Wir sind uns einig: … · Gut, abgemacht!

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